Episode 241 -
Zukunft braucht fühlende Ingenieur*innen

Episode 241 -
Zukunft braucht fühlende Ingenieur*innen

Wie verbinden wir technische Exzellenz mit menschlicher Tiefe? Fragt sich unser Gast Antoinette Beckert.

Sie ist Ingenieurin, Leadership Coach und Change-Managerin geprägt von Ich-Entwicklung, Systemtheorie und Positiver Psychologie. Sie begleitet seit > 22 Jahren Ingenieur*innen und Führungskräfte, die spüren, dass eine lebenswerte Zukunft mehr braucht als nur Logik – nämlich Herz, Haltung und echten Dialog.

In diesem Gespräch mit Martin Permantier reflektiert Antoinette über ihren Werdegang, sowie die Bedeutung emotionaler Intelligenz und psychologischer Sicherheit in Veränderungsprozessen.

Antoinette thematisiert, das Ingenieur:innen oftmals einer rationaleren Denkweise folgen und daraus die Herausforderungen, mit denen Sie im Bereich der emotionalen Intelligenz und der menschlichen Beziehungen konfrontiert sind. Sie betont die Notwendigkeit, diese Dimensionen in Veränderungsprozesse einzubeziehen und beobachtet, wie die Verdrängung von Emotionen zu Spannungen und Konflikten führt, die in professionellen Umgebungen oft (noch) nicht thematisiert werden (können). Sie erläutert, wie wichtig es für Führungskräfte ist, ihren Mitarbeitenden zuzuhören und eine Atmosphäre psychologischer Sicherheit zu schaffen, in der sich emotionale und kreative Intelligenz entfalten können.

Ihr Dialog über Change Management beschreibt, wie zentral es ist, gemeinsam klare und positive Zukunftsbilder zu entwickeln, um Menschen zu motivieren und eine anziehende Vision zu erschaffen. Antoinette hebt hervor, dass Veränderungsprozesse sowohl technische als auch adaptive Herausforderungen mit sich bringen und Ingenieure eine Schlüsselrolle bei der Implementierung nachhaltiger Lösungen spielen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit experimenteller Räume, in denen kreative Ideen ohne Angst vor dem Scheitern entwickelt werden können. Antoinette spricht über ihre Erfahrungen mit Organisationen, die eine Rückkopplungskultur anstreben. In dieser werden Feedback-Zyklen genutzt, um kontinuierlich zu lernen und sich zu verbessern.

Das Gespräch beleuchtet über die Wichtigkeit von emotionalen Narrativen in der Ingenieursarbeit hinaus das Potenzial von Ingenieur:innen, eine aktive Rolle in der Gestaltung einer nachhaltigeren und regenerativen Zukunft zu übernehmen. Antoinette ermutigt dazu, sich aktiv in Formaten zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft einzubringen und technischen Fähigkeiten für positive Veränderungen zu nutzen.

Das inspiriert Antoinette Beckert: 

  • Haruki Murakami, "Die gefährliche Geliebte"
  • Lisa Feldman Barrett, "Wie Gefühle entstehen"
  • Helene und Frederic Laloux, "The Week"
  • globalgoalsberlin.de
  • Yoga in allen Facetten
  • Freischaffende Künstlerin/ freie Malerei 
  • Spielerin beim Improvisationstheater ionen-berlin.de
  • Immer wieder Griechenland!

 

Shownotes:

✨ Antoinette bei LinkedIn

✨ IDG Business Hub Berlin

 

 

unsere Gesprächspartner

Antoinette Beckert

antoinette-beckert.de

Antoinette Beckert begleitet seit > 22 Jahren Ingenieur*innen und Führungskräfte, die spüren, dass eine lebenswerte Zukunft mehr braucht als nur Logik – nämlich Herz, Haltung und echten Dialog.

Sie ist Ingenieurin, Leadership Coach und Change-Managerin geprägt von Ich-Entwicklung, Systemtheorie und Positiver Psychologie.

Sie fragt: Wie verbinden wir technische Exzellenz mit menschlicher Tiefe? Und was braucht es, damit Wandel nicht nur gedacht, sondern auch gelebt wird?

 

Martin Permantier

Martin Permantier

emergetik.de

Ich begleite Unternehmer:innen und Führungskräfte in Phasen persönlicher Entwicklung, anspruchsvoller Entscheidungen und tiefgreifender Veränderung. Dabei begegne ich ihnen nicht als externer Experte, sondern als Unternehmer, Vater von drei Kindern und Mensch, der Verantwortung, Unsicherheit und Entwicklung aus eigener Erfahrung kennt.

Seit über 30 Jahren gestalte ich Unternehmen, helfe Unternehmer*innen und Führungskräften und weiß, wie eng persönliche Entwicklung und unternehmerische Realität miteinander verbunden sind. Deshalb stehen bei mir nicht Methoden oder schnelle Lösungen im Mittelpunkt, sondern die Erweiterung von Wahrnehmung, Haltung und Resonanz. Aus dieser Klarheit entstehen haltbare Entscheidungen, die sowohl der Person als auch ihrer Verantwortung gerecht werden.